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Der literarische Immoralismus in Frankreich (18.-21. Jh.) (VL franz. Lit.wiss.)

Dozent/in
Prof. Dr. Gisela Schlüter

Angaben
Vorlesung
2 SWS, ECTS-Studium
nur Fachstudium, LAFV, LAFN, Master, Bachelor, Sprache Deutsch
Zeit und Ort: Do 12:15 - 13:45, C 702

Inhalt
Das Böse tritt in der Literatur nicht nur auf, um den Triumph des Guten zu besiegeln. Vielmehr verhelfen Literaten dem Bösen auch zu spektakulären Erfolgen über das Gute. Die Literatur erweist sich als moralisches Experimentierfeld, auf dem moralische Krisen und Katastrophen inszeniert werden können.

Die Vorlesung wird eine Reihe von einschlägigen Texten des 18.-21. Jahrhunderts unter dem Aspekt des Verhältnisses von Moral, zunehmend auch Politik, und Ästhetik Revue passieren lassen: großenteils narrative Texte von Diderot, Choderlos de Laclos, Sade, Baudelaire, Gide, Céline, Genet, Bataille, Houellebecq, Littell.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Semesterapparat wird zu Semesterbeginn eingerichtet.

Zusätzliche Informationen

Verwendung in folgenden UnivIS-Modulen
Startsemester SS 2019:
Romanistik, Modul C (Frankoromanistik) (M 4)

Institution: Institut für Romanistik
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